Florian


Florian
I
Florian,
 
Märtyrer, ✝ um 304; Vorstand der Kanzlei des römischen Statthalters von Noricum; wurde ertränkt, weil er gefangenen Christen helfen wollte; zählt zu den volkstümlichsten Heiligen Süddeutschlands und ist Schutzheiliger Oberösterreichs; hier und in Bayern Patron gegen Feuergefahr. - Heiliger (Tag: 4. 5.).
 
Frühe Darstellungen zeigen Florian als Greis mit Banner (Fresken in der Stiftskirche der Benediktinerinnenabtei auf dem Nonnberg in Salzburg, um 1150). Seit dem 13. Jahrhundert wird er als Ritter dargestellt (Skulptur im Stift Sankt Florian bei Linz, um 1300). Bekannt ist der Zyklus der Florianslegende von A. Altdorfer (um 1520-25; Teile u. a. in Florenz, Uffizien, und Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum). Seine Attribute sind seit Ende des 15. Jahrhunderts ein Wasserkübel, aus dem er Wasser auf ein brennendes Haus gießt, und ein Mühlstein.
 
II
Flọrian,
 
Miroslav, tschechischer Lyriker, * Kutná Hora 10. 5. 1931; Redakteur, bevorzugt für seine von Gefühlstiefe und reicher Bildhaftigkeit geprägte »Poesie des Alltags« v. a. die kleine lyrische Form.
 
Werke: Cestou k slunci (1953); Blízký hlas (1955); Iniciály (1972); Zelená flétna (1979); Verše do kapsy (1984); Dráha blesku (1986).

Universal-Lexikon. 2012.


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